Impulse zum 3. Fastensonntag

 

3. Fastensonntag  in Anlehung an Joh 2,13-25

“Jesus will uns bau’n zu einem Tempel,

als Wohnung für den heil’gen Gott.

Dieses Haus des Herrn ist die Gemeinde,

die Säule und der Wahrheit Grund.

Wie Edelsteine schön geformt,

aus seiner Gnade durch das Wort.

Wenn wir uns lieben und vertrauen,

Halleluja, dann wächst der Tempel mehr und mehr,

dann wächst der Tempel mehr und mehr.”

 

Text: Gitta Leuschner

Melodie: Ian Traynar

 

Wenn ich Gott einen Tempel bauen oder malen sollte – wie sähe der aus?

Wie ein Gebäude mit Säulen?

Alte Tempel im Mittelmeerraum fallen mir dazu ein

oder auch die Tempelmauer:  die Klagemauer in Jerusalem.

Wird mein Tempel ein Freudentempel oder eher der Klagemauer gleich?

Lichte Farben oder anklagende Worte? Beides kann Platz haben in meinem Tempel. Was will ich vor Gott bringen in diesem Tempel?

Und dann stellt sich mir die Frage, um welchen Tempel es denn hier und heute überhaupt geht:

  • Um die Darstellung eines Tempels von außen – einem Gebäude gleich
  • Um die Gemeinde oder besser die Gemeinschaft mit anderen, die den Tempel bildet? Dann verschwindet bei mir das Bild eines starren Gebäudes und ein dynamisches Geschehen entsteht –  wie lässt sich die Dynamik in mein Bild/meinen Text bringen?
  • Oder geht es um meinen Anteil an diesem gemeinschaftlichen Tempel? Wie bringe ich ihn dann mit anderen zusammen, damit der Tempel durch ein „uns“ immer mehr wachsen kann? Wie schön wäre es dann, an einem gemeinsamen Tempel mit anderen zu bauen? Doch wie geht das in Corona-Zeiten? In dem ich einen/meinen Puzzlestein einbringe? Ein Stück einer Collage, bei dem andere andocken können? Oder gibt es jemand in meiner Nähe/Familie, mit dem/der ich tatsächlich etwas gemeinsam gestalten kann?

Sollten mehrere Puzzle- bzw. Collagenstücke eingehen – wie bringen wir diese zusammen? Das kann ich alleine versuchen, doch  ich kann sie auch allen zur Verfügung stellen, die Lust haben, sie mit zusammen zu setzen.☺  Dann bitten wir um Rückmeldung!